Warum Tango gesund ist und was dazu wichtig ist

Wie wir mit dem argentinischen Tango unseren Körper fit halten

1) Form Follows Function: funktionale Körperorganisation ist erkennbar an ästhetischen Kriterien

2) Bewegung braucht Routine: Tanzen-gehen und Tanzen-lernen gibt Freiraum (und Spaß) zum spielerischen Ausprobieren von neuen Bewegungsroutinen und -prinzipien

3) Bewegungseffizienz fördert Klarheit und Harmonie: anatomisch funktionaler Gebrau


4) Geschmeidige Bewegung nutzt Körper-Elastizitäten (elastische Sprungfeder-/ Rebound-Energie)ch des Körpers  legt die Basis für Erleben von Gleichklang in der Bewegung – individuelle Ausformung sind dabei möglich und gewünscht. Die effizientere Bewegung kommuniziert klarer.

5) Funktionale Bewegungsorganisaton hat positiven Gesundheitseffekt: damit entstehen zugleich Vorteile in Richtung Gelenkschonung, Durchblutung Entspannung und Ausgeglichenheit.

6)  Vermeidungs-Haltung, Schon-Bewegungen und  Dysbalancen der Bewegungsprogramme schränken den positiven Gesundheitseffekt ein – Bewegung hält effektiver fit, wenn sie „natürlicher“ erfolgt.

7) Förderungsmöglichkeiten, damit der Tanz den Körper noch effektiver funktionsfähiger macht und gleichzeitig noch eleganter und genußvoller wird: bereits gegen geringe Funktionseinschränkungen  vorgehen (z.B. osteopathisch), mit Techniken der Tiefengewegsmassage freiere Motorik erlauben und mit bildsprachlichen Ideen fördern.

 

1) Form Follows Function: funktionale Körperorganisation ist erkennbar an ästhetischen Kriterien

Der ästhetische Genuss, jemanden beim Tanzen anzusehen, hängt in erster Linie von der Ausgefeiltheit seiner/ihrer Körperorganisation ab und erst in zweiter Linie von dem Variationsreichtum der Bewegungen.

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In die selbe Richtung erfahren wir unser Erleben im Paartanz mit einem Partner und unser Genuss ist entsprechend höher, wenn das Gegenüber seinen Körper klar organisiert – erst auf der Basis dieser Erfahrung sin


2) 
Bewegung braucht Routine: 

Tanzen-gehen und Tanzen-lernen gibt Freiraum (und Spaß) zum spielerischen Ausprobieren von neuen Bewegungsroutinen und -prinzipien. Dabei öffnen wir uns dafür, auch eine große Variationsbreite der Bewegungsabfolgen genießen zu können.

Tanzen, sowie Tanz zu lernen/zu üben/zu trainieren und z.B. an Tanzabenden „Salontango“ zu praktizieren ist eine hervorragende Gelegenheit, mit der eigenen Körperorganisation zu spielen. – Wie wir eine Bewegung ausführen ist eine urpersönliche Sache (und ist so derart individuell, dass die Analyse von Gang und Bewegung als eindeutiges biometrisches Charakteristikum gilt). Neben der individuellen Ausführung sind es  insbesondere der Entwicklungsgrad und -qualität der Motorprogramme sowie der Trainingszustand, der unserer Bewegung eine bessere Qualität gibt und einen adäquaten Gebrauch unserer Gewebestrukturen garantiert.

Ein zu geringer Gebrauch unseres Bewegungsrepertoirs im heutigen Leben und die geringe Einbindung in Aktivitäten mit anderen zusammen führt zu einem Defizit an Bewegungsrepertoir und auch an Sich-in-verschiedenen-Rollen-körperlich-erfahren.

3) Bewegungseffizienz fördert Klarheit und Harmonie: anatomisch funktionaler Gebrauch des Körpers  legt die Basis für Erleben von Gleichklang in der Bewegung – individuelle Ausformung sind dabei möglich und gewünscht. Die effizientere Bewegung kommuniziert klarer.

Physiologisch optimierte Bewegung legt die Basis für Harmonie in der Abstimmung der Dynamik von zwei Menschen im gemeinsamen Tanz. Je mehr wir durch Bewegungserfahrung und durch entwickeltes Körperbewußtsein die Ansteuerung bestimmter Muskulaturkomplexe optimieren können, umso entspannter und sensibler können benachbarte Körperpartien bleiben. Damit können wir uns in unserem „körperlichen Dialog“ auf mehreren Ebenen gleichzeitig gegenseitig mitteilen: Wir können einerseits eine klare Bewegungsrichtung im Raum vermitteln (gerichteter Spannungszustand) und andererseits eine kontinuierliche Verbindung zwischen uns aufrechterhalten (entspannende Berührung in geeigneter Körperhaltung).

Durch die Konzentration des körperlichen Spannungszustandes auf die Partien unseres Körpers, die gerade funktional „in Aktion“ sind, lassen sich zeitliche Verläufe besser einschätzen (bis zum Erreichen der nächsten Achse, bis der Schwung eines Beines seinen natürlichen Umkehrpunkt erreicht etc.) und damit koorginieren.

4) Geschmeidige Bewegung nutzt Körper-Elastizitäten (elastische Sprungfeder-/ Rebound-Energie)

Klare Kommunikation beim Folgen und Führen heißt, sich im Rahmen der physiologischen Funktionszusammenhänge effizient zu bewegen.
Für eine energiesparende Bewegung hat die Natur ein Zusammenspiel von Muskulatur (Kontraktion unter Energieeinsatz) und elastischem Gewebe (Energieaufnahme und -abgabe) vorgesehen. Während Roboter und Monster sich dadurch auszeichnen, gar nicht oder wenig die elastischen Strukturen des Körpers zu nutzen, benutzen Sportler und in besonderem Maße Tänzer (aus allen Disziplinen) gerade sehr viel die Elastizität aus dem Dehnungsverhalten von Gewebestrukturen – etwa den elastischen bindegewebigen Hüllstrukturen der Muskeln.

5) Funktionale Bewegungsorganisaton hat positiven Gesundheitseffekt: damit entstehen zugleich Vorteile in Richtung Gelenkschonung, Durchblutung Entspannung und Ausgeglichenheit.

Bewegung hin zu physiologisch „richtiger“ Bewegung hat immer auch einen gesundheits-prophylaktischen Wert und führt längerfristig zu einer größeren „Leichtigkeit“ des Bewegens (und damit letztendlich auch des „Seins“) – auch wenn der Übergang von bisher vertrauten Bewegungmustern zu effizienteren, aber ungewohnteren Bewegungsabfolgen sich  nicht vom ersten Moment an „leicht“ anfühlen wird.

6) Vermeidungs-Haltung, Schon-Bewegungen und  Dysbalancen der Bewegungsprogramme schränken den positiven Gesundheitseffekt ein – Bewegung hält effektiver fit, wenn sie „natürlicher“ erfolgt.

Bestehende Dysbalancen machen es unmöglich, ein neues, Bewegungsprogramm in perfekter Weise zu erlernen und haben mitunter eine  selbstverstärkende Tendenz. Vorsicht ist geboten, bei dem Ziel über eigene Beschränkungen „mit Gewalt“ hinwegzugehen. Andererseits ist es natürlich toll, eigene Haltungstendenzen und -einschränkungen überwinden zu können: hier mag es durchaus angebracht, sich mit gezielten Dehnungen und Körperarbeit vorzubereiten

7) Förderungsmöglichkeiten, damit der Tanz den Körper noch effektiver funktionsfähiger macht und gleichzeitig noch eleganter und genußvoller wird: bereits gegen geringe Funktionseinschränkungen vorgehen – z.b. mit Osteopathie – , mit Techniken der Tiefengewegsmassage freiere Motorik erlauben und mit bildsprachlichen Ideen fördern.

Wer kennt nicht den Unterschied zwischen den „edel gereiften Milongueras und Milongueros“ die gerade auch mit einem gewissen Altern noch eine Körperaufrichtung zeigen, die Freude beim Zuschauen macht und den eher „gealterten“ Tänzern, deren Besonderheiten der Bewegung und Haltung eher an Einschränkung denken läßt. Die Wirkungen von Bewegung kann optimiert werden, wenn man gegen die Einschränkungen des persönlichen Bewegungsoptimums vorgeht: eine Möglichkeit dazu ist, mit Techniken der Tiefengewebsmassage das Bindegewebe für eine Veränderung zu sensibilisieren. Rolfing ist hier die ideale Methode.

Gegen momentane Einschränkungen ist es sinnvoll, gezielt vorzugehen. Osteopathische Techniken bieten hierzu eine wirkungsvolle und relativ sanfte Möglichkeit. Ulrich’s Angebot findet Ihr hier auf dieser website: www.bodiness.de