Ulrich Demmel: über mich

Mein Weg in Osteopathie und Rolfing


meine Herangehensweisemeine Qualifikationenmeine Geschichtemein Weg zur Gesundheitsförderung

Ulrich Demmel

Ulrich Demmel

Meine Herangehensweise:

Was mir als Osteopath und Rolfer wichtig ist:

* orientiert am Menschen und an den Auffälligkeiten, die für den Klienten gerade am wichtigsten sind und klinisch am deutlichsten hervortreten.

* über die gemeinsame Stunde hinaus: heilende Weiterentwicklung des Körpers entsteht auch über Förderung der Selbstheilungskräfte, Übung und Änderung des Blicks / Verständnisses des eigenen Körpers. Es ist mein Anliegen, gemeinsam mit dem Klienten diese Faktoren zu stärken.

* undogmatisch, was die Philosophie einer Methode anbelangt.

* besonders viele Anknüpfungspunkte zu Klienten, die eine klare Zielvorstellung haben oder die einen guten Bezug zur eigenen Bewegung haben (z.B. über Tanz, Yoga etc.).

Meine Qualifikationen:

Die Erlaubnis zum therapeutischen Behandeln habe ich durch meine Anerkennung als  Heilpraktiker. Meine wichtigsten Ausbildungen für die manuellen Körperarbeitstechniken sind:

* Rolfing® am Rolfing-Institut in München, sowie in Sao Paulo, Brasilien – ergänzt durch die Zusatzqualifikation „Rolfing Movement®„
Mitglied der Rolfing-Association, von 2013 bis 15 als Vorstandsmitglied im Deutschen Rolfingverband.

* Osteopathie am „Institut für angewandte Ostepathie“. 5-jährige berufsbegleitende Ausbildung – abgeschlossen mit einer Prüfung beim Dachverband BAO

An ergänzendem Hintergrund ist mir für meine Arbeit wichtig:

* jahrzehntelange Erfahrung im Unterricht von Körperhaltung  und -kommunikation im Zusammenhang mit Tanz (Schwerpunkt argentinischer Tango).

* mehrere Ausbildungsabschnitte an der Spiraldynamik® Akademie AG, in Zürich bei Christian Heel

* ein Ausbildungsjahr in der Franklin-Methode (erlebte Anatomie und bildsprachliche Umsetzung, berufsbegleitend)

* kontinuierliche Weiterbildungen aus Bereichen humanistischer Psychologie, NLP und Kommunikation seit den 80er Jahren.

* Qualifikation als Yoga-Lehrer nach den Kriterien der Yoga-Alliance u.a. durch Yogalehrer-Ausbildungen verschiedener Yoga-Richtungen.

Kontinuierlich besuche ich Fortbildungen im Feld von manualmedizinischen und  faszialen Themengebieten, um diese Themen für mich weiter zu vertiefen und über die aktuellen Erkenntnisse Bescheidzuwissen – Hier meine Fortbildungen aus den letzten  Jahren:

Dissektion in der Charité*  Teilnahmer im Mentoring-kreis um Robert Schleip (München)

* 3 Tage: Faszien als Sinnesorgan und Behandlung von Skoliosen nach Dr. Robert Schleip am Institut für fasziale Osteopathie

* 2 Tage:  Fascial Anatomy in Three Dimensions: Universität Ulm, Medical Faculty, Div. Of Neurophysiology, Fascial Research Group. With Carla Stecco, Davide Bongiorno, R. Schleip

* 3 zweitägige Präparierkurse am Anatomischen Institut der Charité-Universitätsmedizin Berlin

* 5 Tage:  Klinische Anwendung der Funktionellen Anatomie im Anatomischen Institut der Charité-Universitätsmedizin Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Andry Vleeming

* 5 Tage:  Fortbildung: Yoga-Therapy for Neurological, digestive, Immune System: Sequencing, Pranayama, Props, Yoga for the Elderly mit Dr. med. Günter Niessen (Facharzt Orthopädie) und Ganesh Mohan (Schulmediziner sowie ayurvedischer Arzt)

* 3 Tage:  Clinical Anatomy of the lumbopelvic Region – Rehabilitation of Lumbopelvic Patients, bei Prof. Dr. Andry Vleeming

* weitere 3-tägige Osteopathische Fortbildungsveranstaltungen an der IFAO

* 16 Tage: Weiterbildung in Therapeutischer Massage, Yoga mit akrobatischen Elementen

* Therapeutische Ansätze aus dem Yoga aus orthopädischer Sicht

Meine Geschichte:

Viele Leute in Deutschland kennen mich auch außerhalb des Körperarbeitsthemas – als Lehrer für argentinischen Tango – in diesem Bereich leite ich nach wie vor einige Tango-Reisen und -Workshops im Jahr (mehr infos dazu auf www.tangotanzen.de). Im Yoga-Bereich habe ich viele Freunde unter Mit-Praktizierenden und gebe gelegentlich Workshops.

Zur Körperarbeit bin ich (erst) nach einer wenig körperbewussten Jugend während meiner ersten Berufsjahre im wissenschaftlichen Bereich gekommen. Zu jener Zeit habe ich langsam entdeckt, wie gut sich eine entspannte, aufrechte Haltung, ein beschwerdefreies Körpergefühl und eine ökonomische Art mich zu bewegen auf meine Stimmung auswirkt. Durch Tanzen bekam ich erste Ideen – und spätestens mit dem Unterrichten von Tanz ging es Hand in Hand, dass ich selber hilfreiche Erfahrungen für eine effektivere Körperorganisation gefunden habe. Es macht mir seit langem Spass, das zugrundeliegende medizinische und anatomische Wissen und die besten Methoden systematisch zu erlernen (siehe weiter oben: Meine Qualifikation)

Mein Weg zur Gesundheitsförderung

Eine Verletzung mit Beinbruch im Alter von 8 Jahren führte zu Einschränkungen in meinem Knie, das mir schon im Alter von Anfang zwanzig Folgeprobleme bereitete: Immerhin lernte ich nach einer frühen Meniscus-Operation vor über 25 Jahren bei der nächsten massiven entzündlichen Episode des Kniegelenks, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers doch größer sein können, als ein isolierter Blick auf ein Organ oder eine Körperstruktur durch den Facharzt erwarten läßt. Ich bin begeistert davon, dass die Osteopathie das Handwerkszeug bietet, um die Regeneration systematisch zu fördern. Und ich freue mich, dass ich meinem Körper so mindestens einen operativen Eingriff ersparen konnte. Als Osteopath kann ich meine analytische und wissenschaftliche Seite mit meiner Fähigkeit zum Einfühlen verbinden.

Eine besonders ganzheitliche Erfahrung mit intensiven Körpertechniken, hatte ich nach meinen ersten Rolfing-Sitzungen: das Gefühl, dass ich nach der Körperarbeit ein Zeitfenster hatte, in dem ich weitgehend frei war von meinen überkommenen „alten“ Haltungs- und Bewegungsmustern und mich frei fühlte für eine Entscheidung, wie ich meine Körperhaltung und Bewegungsmuster neu organisiere.

Es war mir wichtig, meine Ausbildung zum Rolfer mit noch mehr schulmedizinischem und auch symptombezogenem Wissen zu ergänzen. Deshalb wurde ich Heilpraktiker und auch nach meiner 5-jährigen berufsbegleitenden Ausbildung in Osteopathie (abgeschlossen mit der Prüfung des relevanten Dachverbandes „BAO“) nutze ich kontinuierliche Fortbildungen. … Seitdem ich die Beschäftigung mit diesem spannendem Thema begonnen habe, läßt mich mein Interesse für die Bewegungsqualität und deren Einschränkungen durch Beschwerden nicht mehr los – und mein Interesse für argentinischen Tango, Yoga und andere Bewegungs- und Tanzformen hat auch einen neuen Hintergrund bekommen.

Neben der Ausbildungen als Osteopath und Rolfer (Schwerpunkt auf der manuellen Arbeit am Bindegewebe) habe ich über eine Zusatzqualifikation in Rolfing-Movement (besonderer Fokus auf der Bewegung – im täglichen Leben, im Sport, im Tanz…)